Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen
das man Geld nicht essen kann !!!
Cree Indian




















Indianische Horoskope

Der Falke (21.März - 19.April)
Der Biber (20.April - 20.Mai)
Der Hirsch (21.Mai - 20.Juni)
Der Specht (21.Juni - 21.Juli)
Der Lachs (22.Juli - 21.August)
Der Braunbär (22.August - 21.September)
Die Krähe (22.September - 22.Oktober)
Die Schlange (23.Oktober - 22.November)
Die Eule (23.November - 21.Dezember)
Die Gans (22.Dezember - 19.Januar)
Der Otter (20.Januar - 18.Februar)
Der Wolf (19.Februar - 20.März)




Dreamcatcher-Traumfänger

Der indianischen Sage nach,fängt der Dreamcatcher alle bösen Träume ein,
wenn er frei über dem Bett hängt.
Sie werden im Netz des Traumfängers festgehalten,
bis die Morgensonne sie mit ihren ersten Strahlen auflöst.
Nur die guten Träume lässt er durch,die sanft auf den Schlafenden herabfallen.

Federn:
Die Federn,besonders die Adlerfedern hatten eine große Bedeutung bei den Indianern. Der Adler ist ein Tier, das über den Menschen und Tieren kreist, er hat scharfe Augen. Die Indianer hatten vor so einem mächtigen Tier Respekt. Darum waren die Vogel- und besonders die Adlerfedern so geschätzt. Übrigens: nicht jeder durfte eine Feder tragen. Nur derjenige, der sich besonders mutig verhalten hatte schmückte sich mit Federn und wurde vom Stamm besonders geachtet.

Friedenspfeife:
Die Friedenpfeife ist in der Regel schön verziert, sie ist mit Federn und Schnitzerein geschmückt. Der Kopf der Pfeife ist aus Stein geschnitzt. Eine Friedenpfeife wurde einem anderen Stamm übergeben, dadurch wurde eine Art Verwandtschaft begründet. Das war wie ein Friedensvertrag. Man hat die Friedenpfeife zusammen geraucht. Der Rauch stieg nach oben direkt zu den Geistern, die über den Vertrag gewacht haben.

Mokasins:
Sie werden in der Regel aus Hirschleder hergestellt. Mit Glasperlen werden die Schuhe kunstvoll bestickt. Getragen werden sie wie bei uns ein Straßenschuh. Kleider und Schuhe waren bei den Indianern immer schön verziert. Der Indianer wollte dadurch der Natur, also den Pflanzen und Tieren seine Ehrfurcht zeigen. Auch wenn er dazu gezwungen war Tiere zu töten um seine Familie zu ernähren, tat er es mit einer Achtung vor dem Tier und sauber und ordentlich gekleidet.

Nabelschnurtasche:
Die Nabelschnur von einem Neugeborenen wurde ganz sorgfältig aufbewahrt und getrocknet. In einem kleinen Lederbeutel wurde die Nabelschnur eingenäht. Der Nabelschnur sprach man eine besondere Kraft zu, sie sollte das Baby beschützen.

Pemikan:
Die Indianer hatten bei einer langen Jagd immer etwas nahrhaftes zu Essen dabei. Im Gürtel hing eine kleine Tasche mit Pemikan, einer ganz besonderen Nahrung die aus Büffelfleisch, Fett und zerstampften Beeren bestand.

Schneeschuhe:
Ein Ring aus Holz mit einem Ledergeflecht auf den man seinen Schuh darauf bindet. Das erlaubt, dass man über den weichen, tiefen Schnee gehen kann ohne einzusinken. Das ist wichtig, wenn man ein Bison verfolgt, denn die Bisons tun sich sehr schwer, sich in dem weichen, tiefen Schnee fortzubewegen. Für einen Jäger mit Schneeschuhen ist dadurch die Jagd leichter.

Tippi:
Ein rundes Zelt, das aus 20 Holzstangen besteht. über das Gerüst wurde ein Bisonfell gelegt. Das Zelt war oben offen, in der Mitte war die Kochstelle. Innen gab es neben der Kochstelle einen Schlafbereich und ein Plätzchen für die Gäste. Ein Tippi ist deshalb so wichtig, weil die Indianer den Tieren folgen mussten und dadurch ein Haus benötigten, das schnell auf und abgebaut werden konnte.

Totempfahl:
Ein großer Holzpfahl, ca. 10 Meter hoch, der vor dem Haus steht. In diesen Pfahl sind ganz viele Tiere eingeschnitzt. Jede Familie hat einen Schutzgeist, dessen Form in den Holzpfahl eingeschnitzt ist. Das kann z. B. ein Rabe, ein Adler oder ein Biber sein.









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